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Dienstag, 22 Januar 2019 09:16

Heidelberg treibt mit neuem Innovationszentrum digitale Transformation voran

„Open for Innovation“ – unter diesem Motto nimmt das neue Innovationszentrum (IVZ) der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) am Standort Wiesloch-Walldorf seinen Betrieb auf. Die neue Innovationschmiede der grafischen Industrie ist nach dem Umbau einer ehemaligen Produktionshalle das modernste Entwicklungszentrum der grafischen Industrie. Mit der Eröffnung des neuen Innovationszentrums will Heidelberg die digitale Transformation in Druckereien und des eigenen Unternehmens beschleunigen.

„Die Digitalisierung der grafischen Industrie schreitet rasant vorwärts und mit unserem strategischen Motto „Heidelberg goes Digital“ treiben wir diesen Prozess aktiv voran. Unser neues Innovationzentrum spielt daher gleich mehrfach eine Schlüsselrolle in der Zukunftssicherung von Heidelberg und der Branche: Mit der einzigartigen Kompetenz unserer rund 1.000 hochqualifizierten Fachkräfte bauen wir unsere Technologieführerschaft weiter aus. Zudem beschleunigen wir die digitale Transformation in der ganzen Branche. Die Nähe des IVZ zur Produktion fördert gleichzeitig den agilen und bereichsübergreifenden Entwicklungsprozess“, so Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg Digital Technology. „Das neue Innovationszentrum ist das Herz unseres Unternehmens und des künftigen High-Tech Campus, zu dem wir unseren Standort Wiesloch-Walldorf Schritt für Schritt ausbauen.“

Rund fünf Prozent des Umsatzes, derzeit ca. 135 Millionen Euro, wendet Heidelberg jährlich für seine Entwicklung auf. Im Fokus der zahlreichen Entwicklungsprojekte stehen der Ausbau des industriellen Digitaldruckportfolios und im Offsetbereich die Weiterentwicklung der Push to Stop-Technologie für den autonomen Druck, bei dem der Mensch nur noch in den Prozess eingreift, den das System selbst nicht lösen kann.

Darüber hinaus arbeiten verschiedene Entwicklungsteams an der Digitalisierung aller Prozesse in Druckereien, dem sogenannten Smart Print Shop, und dem weiteren Ausbau digitaler Geschäftsmodelle, wie z.B. „Heidelberg Subscription“, bei denen Kunden verstärkt für den Nutzen, den ihnen ein System verschafft, bezahlen. Dabei kann die Entwicklung aus dem größten Datenschatz der Branche schöpfen, den Heidelberg seit über einem Jahrzehnt über die mit dem Unternehmen vernetzten Kundensysteme generiert.

Mehr Informationen: http://www.heidelberg.com